Bildung ist das, was zurückbleibt, wenn man das Gelernte wieder vergessen hat. Hartmut von Hentig
- Das Kind ist Akteur seiner Entwicklung -> Eigenaktivität
- lebenslange, selbsttätige Prozesse von Geburt an
- Tätigkeiten und Handlungen nachahmen, üben und ausführen
- Die Welt wahrnehmen ->Neugier entwickeln
- Fragen entwerfen und stellen -> Interesse entwickeln
- Ordnungen entwerfen und verwerfen -> Orientierung entwickeln
- Vorstellungen entwickeln -> Denken
- Spiel und Spielen
- Entwicklung der Sinne und der Sensibilität
- Natur und ihre Phänomene entdecken, erleben und erforschen
- Umwelt und Umgebung wahrnehmen und gestalten
- Sich in der Welt bewegen
- Soziale und emotionale Erfahrungen
- Sprache und Kommunikation
- Dialog und Auseinandersetzung
- Grenzen und Orientierung
- Akzeptanz der Verschiedenheit
- Sprache und Kommunikation
- Soziale und emotionale Beziehungen
- Bewegung
- Spielen, Gestalten und Experimentieren
Sieben wesentliche Komponenten des Spiels:
- Spielfreude
- Lernen
- Kreativität
- Wiederholung und Regeln
- Wettstreit
- Autonomie
- Bewältigung innerer Konflikte
- Spielfreude als Lebensatem des Spiels
- Situative Stimmungen der Mitspieler bestimmen und beeinflussen die Spielfreude
- Spielfreude entsteht durch Kommunikation der Mitspieler –nicht durch das Spielmaterial
- Spielen, Lernen und andere Aktivitäten bilden im Kleinkindalter eine Einheit.
- Im Vorschulalter unterscheiden Kinder zunehmend zwischen Lernen und Spiel. (z.B. Lernen ist mit Anstrengung verbunden)
- Im Erwachsenenalter ist Lernen durch Spiel nur noch ein Nebeneffekt.
Das Kind lernt im Spiel in allen Lebensbereichen:
- Körperbeherrschung durch Ballspielen, Balancieren, Seilspringen, Stelzenlaufen etc.
- Physikalische Grundphänomene beispielsweise im Sandkasten, beim Baden oder Abwaschen
- Biologische Gesetzmäßigkeiten bei der Gartenarbeit oder beim Umgang mit Tieren
- Soziales Verhalten im Rollenspiel, bei Kreisspielen
- Kinder im Kindergartenalter lernen aus eigenem Antrieb, ohne Zwang, ohne Zeitvorgabe und ohne Lehrer.
- Sie brauchen dazu Freiräume und Anregungen.
- Jedes Spiel ist zugleich Experiment und mündet in eine Erkenntnis.
- Aufgaben und Funktionen von Gegenständen binden das Kind noch nicht in seiner Fantasie.
- Die Kreativität der Kinder im Spiel dient oft dem Lernen.
- Die kreativen Experimente lösen oft Fragen, die sich nicht in Worten erklären lassen.
- Spielregeln stecken den Rahmen ab, innerhalb dem die Spieler sich auf einander beziehen.
- Regeln müssen gesetzt, verstanden, umgesetzt und eingehalten werden.
- Wiederholungen werden zu Regeln, wenn dadurch andere Personen in das Spiel einbezogen werden.
- Kreativität und Regeln sind Pole, in deren Grenzen sich ein Spiel entfalten kann.
- Wettkampf und Gewinnen-Wollen gehören zum kindlichen Spiel.
- Kinder entwickeln Strategien, um Konkurrenz und Gruppenzugehörigkeit auszugleichen.
- Verlieren will gelernt sein -> emotionales Lernen
- Zum Spielen kann keiner gezwungen werden.
- Große und kleine Menschen sind im Spiel gleichwertige Spielpartner.
- Kinder sind in der Lange selbst zu wählen, was, mit wem und in welcher Art sie spielen.
- Selbstbestimmtes Handeln wird gelernt.
- Kinder regulieren im Spiel ihr inneres seelisches Gleichgewicht.
- Viele Spiele helfen den Kindern, mit Ängsten, Konflikten und innerer Unausgeglichenheit klarzukommen.
- Durch spielerisches Ausprobieren und Erlernen von Gegenmitteln können Ängste und Konflikte angegangen und bekämpft werden.
- Sich-Einlassen auf Spiele und Spielsituationen, zum Mitspieler werden
- Auf Wahrnehmbares hinweisen, gemeinsam darüber staunen
- Entdeckungen von den Kindern erklären lassen, nachfragen, gemeinsam Erkenntnisse diskutieren...
- Fragen hören, ernstnehmen und beantworten und damit Bildungsinteressen der Kinder kennen lernen.
- Freude an der Bewegung aufnehmen undunterstützen.
- Gespräch mit Erzieher/innen suchen und sich Austauschen über die Wahrnehmungen; später mit den Lehrer/innen.
- Unterstützung des Sprachenlernens
- Anleitung zur Alltagsbewältigung und Befähigung zur Lebenspraxis (Schuhe binden, An-und Ausziehen, Umgang mit „Werkzeugen“, Umgangsformen etc.)
- Grenzen setzen und einfordern -> Orientierung (z.B. Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit beim Besuch der Einrichtung)
- Schule führt weiter, was an Bildungsarbeit in der Kindertageseinrichtung begonnen wurde.
- Kooperation sichert Erfahrungsaustausch, Kenntnis der jeweils anderen Arbeitsweise, Beobachtung und Austausch über den Entwicklungsstand der einzuschulenden Kinder.
- Kooperation hat die Aufgabe, den Übergang zum Gelingen zu bringen.
- soziale und emotionale Stabilität
- Sprach-und Ausdrucksfähigkeit
- Gesundheit und Körperbewusstsein
- Eigeninitiative und Interesse
- Kontaktfähigkeit
- Lebenspraktische Fähigkeiten
Voraussetzung: Intensive Gespräche zwischen Erzieher/innen, Eltern, Schule über - Entwicklungsstand des Kindes
- Probleme und Fördermöglichkeiten
- Möglichkeiten zur Stärkung der kindl. Persönlichkeit
Entscheidung liegt bei der Schulleitung
- Rechtzeitig Gespräch mit allen an der Erziehung und Bildung Beteiligten suchen.
- Experten einbeziehen
- Runde Tische bilden
- Evtl. aufnehmende Einrichtungen besuchen und sich einen Eindruck verschaffen über Fördermöglichkeiten
- Wichtig: Einrichtungen können nicht gegen den Willen der Eltern handeln, aber: Einrichtungen müssen zum Wohl des Kindesaktiv werden!!!
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