Programmangebot

Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule

Ein Pilotprojekt des Ministeriums für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg und der Gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg

 

 

Worum geht es in dem Pilotprojekt ?

Im Schuljahr 2010/11 startete in acht ausgewählten Schulamtsbezirken das Pilotprojekt „Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Elternhaus und Schule“.
An den teilnehmenden Schulen bildeten sich jeweils Teams („Tandems“) aus Lehrkräften und Eltern, die sich für eine gute Zusammenarbeit zwischen Eltern und Schule und insbesondere eine interkulturelle Verständigung einsetzen möchten.

Bewerben konnten sich Schulen, die von vielen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht werden. Zur gemeinsamen Vorbereitung auf ihre Tätigkeit erhalten die Eltern-Lehrer-Tandems eine mehrtägige Fortbildung.
Die Tandems sind für die Elternschaft und das Lehrerkollegium feste Ansprechpartner. Sie entwickeln gemeinsame Aktivitäten für Lehrkräfte, Eltern und die gesamte Schulgemeinschaft, die im Schulalltag fest verankert werden.
Die Tätigkeit der Eltern-Lehrer-Tandems erfolgt in Absprache und mit Unterstützung der Schulleitung, dem Elternbeirat, der Gesamtlehrer- und der Schulkonferenz.

 

 

Welche Ziele hat das Projekt?

Damit alle Kinder in ihrer Entwicklung bestmöglich begleitet und unterstützt werden können, müssen Lehrkräfte und Eltern an einem Strang ziehen.
Mit dem Projekt wird die Zusammenarbeit zwischen den Lehrkräften und den Eltern einer Schule gefördert und gestärkt. Dabei sollen insbesondere kulturell und sprachlich bedingte Hürden gemeinsam überwunden werden.

 

 

Wie werden die Teams für ihre Aufgaben vorbereitet?

Um die Eltern-Lehrer-Tandems mit ihren Aufgaben vertraut zu machen erhalten sie eine mehrtägige Fortbildung, die von der Gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg organisiert und durchgeführt wird.
In der gemeinsamen Fortbildung werden die unterschiedlichen Erfahrungen und Potenziale von Eltern und Lehrkräften aufgegriffen. Darüber hinaus erhalten sie durch zusätzliche Informationen weitere Grundlagen für ihre Tätigkeit im Eltern-Lehrer-Tandem.

 

 

Welche Aufgaben haben die Teams?

• Sie sind Ansprechpartner für die Elternschaft, das Lehrerkollegium und die Schulsozialarbeit.
• Sie bauen Kontakte auf zu außerschulischen Partnern wie z. B. zu Migrantenvereinen, Stadtteilbüros oder Jugendmigrationsdiensten.
• Sie organisieren Informationsangebote für Eltern zu pädagogisch relevanten Themen und zur Stärkung der Erziehungskompetenz.
• Sie organisieren schulinterne Fortbildungen und Austauschrunden für Lehrkräfte zur Steigerung der interkulturellen Kompetenz.
• Mit einer gezielten Ansprache und der Schaffung von Kommunikationsräumen, wie z.B. Elterncafés, ermöglichen sie, dass möglichst viele Eltern erreicht und ins
Schulleben eingebunden werden.
• Sie bündeln alle Angebote und Aktivitäten einer Schule, die der Zusammenarbeit mit der Elternschaft dienen.

 

 

Welche Schulen machen beim Pilotprojekt mit?

Aus den Schulamtsbezirken Heilbronn, Nürtingen, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg, Donaueschingen, Tübingen und Biberach nehmen jeweils vier Schulen, also insgesamt 32 Schulen, teil.
Grundsätzlich konnten sich Schulen aller allgemein bildenden Schularten sowie berufliche Schulen für die Aufnahme ins Projekt entscheiden.  
Voraussetzung für die Teilnahme war, dass die Schule von vielen Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund besucht wird. Außerdem mussten die schulischen Gremien Gesamtlehrerkonferenz, Elternbeirat, Schulkonferenz ihre
Unterstützung für die Arbeit der Tandems zusichern.

 

 

 

Informationen zum herunterladen


Informationen:
Flyer zum Projekt

Teilnehmende Schulen
im Schuljahr 2013/2014:

Liste Tandemschulen

Formulare Mittelabruf für die am Projekt beteiligten Schulen bzw. Eltern-Lehrer-Tandems:

Antragsformular Mittel Informationsveranstaltungen
Antragsformular Aufwandsentschädigung