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Gewalt an Schulen

  • Von der Presse regelmäßighochgespielt
  • Kaum Daten; Basis sind subjektive Lehreraussagen
  • Beispiele exzessiver Gewalt sind nach wie vor sehr selten (Brennpunktschulen)
  • Die häufigsten Gewaltformen sind Beleidigungen
  • Jeder dritte Schüler hat Angst vor Gewalt an der Schule
  • Jeder fünfte wurde selbst schon angegriffen
  • Jeder dritte Schüler hat Angst, Opfer eines Angriffs zu werden.
  • Jeder vierte meint, dass seine Mitschüler bei Gewalt wegsehen.

 

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Weitere Fakten

  • 79% seien geschlagen, gestoßen oder sonst körperlich verletzt worden
    (22 % mussten deshalb zum Arzt)
  • 32% wurden bestohlen
  • 8% mit einer Waffe bedroht
    Davon
  • 65% auf dem Schulhof
  • 54 % im Gebäude
  • 13% klagen, dass Lehrer wegsehen.

Was versteht man unter

Dan Olweus: „Ein Schüler oder eine Schülerin ist Gewalt ausgesetzt oder wird gemobbt, wenn er oder sie wiederholt und über eine längere Zeit negativen Handlungen eines oder mehrerer anderer Schüler ausgesetzt ist.“

 

 

Negative Handlungen

Negative Handlungen sind:

  • Verbale Gewalt: Drohen, Spotten, Hänseln, Beschimpfen
  • Mittelbare Formen: Fratzenschneiden, Gesten, Ausschluss aus der Gruppe, üble Nachrede, Weigerung, Wünschen nachzukommen
  • Physische Gewalt: Schlagen, Treten, Stoßen, Kneifen, Festhalten

Das ist unter Mobbing zu verstehen

  • Entsteht aus einem Konflikt, der sich ausweitet und fortentwickelt
  • Ist durch ein ungleiches Machtverhältnis gekennzeichnet
  • Geschieht mindestens einmal die Woche und über einenm Zeitraum von einem halben Jahr
  • Wird oft von einer Hauptperson (Täter) und einer kleinen Gruppe (Mitläufer) ausgeübt
  • Zuschauer bleiben meist passiv oder äußern Wohlwollen
  • Der Gemobbte hat keine Chance aus eigener Kraft herauszukommen
  • Demütigende Spitznamen (Klotaucher, Arsch, Schwuli, ........)
  • Drohungen
  • Auflauern, schikanieren, verprügeln
  • Eltern herabwürdigen („Deine Mutter ist eine Hure.“ „Ihr seid richtig asso.“)
  • Luft aus dem Fahrrad lassen
  • Telefonterror
  • Schulranzen ausleeren
  • Kleidung, Bücher, Hefte verstecken, wegnehmen, beschädigen
  • Lügen erfinden und weitererzählen

Vorurteile über Mobbing

  • Modethema
  • Der Gemobbte ist selbst schuld
  • Jugendliche müssen ihre Angelegenheiten selbst regeln
  • Herstellung einer natürlichen Hackordnung (Jagdinstinkt)
  • Gemobbte weisen besondere Merkmale auf (Haare, Übergewicht, Brille, körperliche Besonderheiten, Sommersprossen ...)
  • Entsteht in Städten, großen Schulen, übergroßen Klassen
  • Entsteht durch Leistungsdruck oder schlechte Noten


Ablehnung von Verantwortung!

 

 

Deshalb muss Mobbing so ernst genommen werden

  • Jedes Kind hat das Recht auf Schutz vor Verletzung der Würde und Person
  • Wer früh und lange Ablehnung erfährt, sich als minderwertig erlebt und keine Beziehungen aufbauen darf, hat als Erwachsener eher ein schwächeres Selbstwertgefühl und ist eher niedergeschlagen
  • Gemobbte Kinder leiden stärker unter gesundheitlichen Problemen (Kopf- oder Bauchschmerzen, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Durchfall, Schlafstörungen), sind häufiger krank, weisen absinkende Schulleistungen auf

Diese Schüler sind besonders gefährdet

  • Körperlich schwächere, ängstliche, ruhige und passive Schüler, die über eine schlechtere Körperbeherrschung verfügen
  • Schüler mit geringem Selbstvertrauen und einem geringen Selbstwertgefühl
  • Intelligente, sensible und kreative Kinder, die alles sehr ernst nehmen
  • Hyperaktive Kinder
  • Sozial unsichere Schüler, die linkisch wirken, leise sprechen, sich ungeschickt verhalten

Das haben Mobber und Gemobbte gemeinsam

Es sind Kinder mit Schwierigkeiten im Sozialverhalten. Sie können sich in andere nicht so gut einfühlen und sind in ihrem Verhalten und Erleben sehr selbstbezogen.

 

 

Diese Schüler mobben gerne

  • Körperliche Überlegenheit
  • Erlebnis von Macht und Stärke
  • Genuss der Unterlegenheit eines anderen (Reaktionen des Errötens, Weinens, Angst, Wut)
  • Führungsposition in Gruppen