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Grund- und Hauptschulen, die die Zusammenarbeit mit Eltern fördern, intensivieren und im Hinblick auf nachhaltige Wirkung in ihrem Schulkonzept verankern wollen

Die Elternstiftung förderte an Grund- und Hauptschulen Maßnahmen zur besseren Zusammenarbeit mit Eltern. Die Schulen sind nach einer Ausschreibung im Sommer 2005 ausgewählt worden.

Besonders die Eltern von Kindern sollten positive Erziehungsunterstützung erfahren, deren Kinder auffällige Verhaltensweisen zeigen:

  • bei aggressivem und gewaltbereitem Verhalten
  • bei inadäquatem Konfliktlösungsverhalten
  • bei Selbstwertproblemen

Schwerpunkte konnten die Klassenstufen1/2 und 5/6 sein.

 

Mögliche Kooperationspartner waren z.B.:

  • Eltern, die bereit sind, sich zu engagieren (z.B. als Elterncoach/Mentor/ Berater…),
  • außerschulische Experten, die nach dem Lehrbeauftragtenmodell bezahlt werden,
  • ehrenamtliches Bürgerengagement z.B. aus der Großelterngeneration …

 

Das Unterstützungsangebot der Elternstiftung sah folgendermaßen aus:
Die Elternstiftung förderte 10 Modellschulen.

  • pro Schule standen einmalig bis zu 2000 € (nach Abrechnung) zur Verfügung. Die Einzelheiten wurden in einem Vertrag mit der Elternstiftung geregelt.
  • Projektlaufzeit: zwei Schuljahre (Schuljahr 05/06 und 06/07)
  • während der Projektphase stand den Schulen nach Absprache kostenlos vier Mal eine Projekt-/Prozessbegleitung zur Verfügung.

 

Im Gegenzug haben sich die Schulen verpflichtet,

1. die Elternarbeit in ihrem Schulkonzept dauerhaft zu verankern und dies in einem Gesamtlehrer- und Schulkonferenzbeschluss unter Beteiligung des Elternbeirates dokumentiert. Dieser ist ausdrücklich bereit im Rahmen seines Tätigkeitsfeldes das Projekt zu begleiten und den Projektantrag zu stellen,
2. eine Projektdokumentation anzufertigen,
3. die Projekterfahrungen anderen interessierten Schulen zur Verfügung zu stellen,(Ideenpool).
4. zum Austausch und zur Vernetzung der beteiligten Projektschulen (z.B. im Internet) nach dem ersten Projektjahr beizutragen.

 

stop-infections.net

treatmentforepilepsy.info

 

Schulen die am Projekt teilnahmen und gefördert wurden:

1. GS Gartenschule
Gartenstr. 14
78054 Villingen-Schwenningen

Tel. 07720/82-1221
Fax 07720/82-1298

rektorat@gaschu.vs.schule-bw.de
konrektorin@gaschu.vs.schule-bw.de

 


Projekt: „Auf den Anfang kommt es an -Elternkompetenz stärken“

Elternschule und Beratung

Es wurden durch eine externe Fachkraft vier Abende in der so genannten Elternschule angeboten, um die Erziehungskompetenz der Eltern zu stärken. Begleitet wurden diese Abende durch den Elternbeirat. Aufbau von Teams, die als Ansprechpartner für Eltern in schwierigen Situationen da sind und später auch selber diese Elternschulung durchführen können. 

 

 

2. GHWRS Burgschule Haiterbach
Hohenrainstr. 37-43, 72221 Haiterbach, Tel. 07456/93960, Fax: 07456/939620
poststelle@04131192.schule.bwl.de
Rektorin privat: Christel Hellwig, Friedensstr. 57, 72224 Ebhausen, Tel. 07458/1372
christel.hellwig@t-online.de

 

Projekt: „Deutsch-ausländischer Müttertreff Grundschule- ein Integrationsprojekt

Es wurde ein Elternverein als "Ansprechpartner " für Eltern mit Problemen gegründet. Der Verein bot Kontakte u.a. für Nachhilfemöglichkeiten und Hausaufgabenbetreuung. Regelmäßiger Elterntreff zum interkulturellen Austausch.

 


3. GS Neckarschule Mannheim

Alphornstr. 4, 68169 Mannheim, Tel./Fax 0621/293-9266/ -9270
Neckarschule.direktion@mannheim.de

 

Projekt: „Fit für die Schule- Reden über Erziehung“

An der Neckarschule in Mannheim sind 25 Nationen vertreten und es gibt einen hohen Anteil an Eltern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind.

Es sollten so genannte „Mütterbegleiterinnen“ mit Hilfe von Schulpsychologen und Lehrern ausgebildet werden. Die „Mütterbegleiterinnen“ nahmen schon an der Arbeit als Praktikanten teil.

 

 

4. GHWRS Bräunlingen
Förderverein der GHWRS Bräunlingen,Schulstr. 2, 78199 Bräunlingen, Tel./Fax 0771/8969890 oder 07654/77520
hans-peter,waimer@freenet.de
(Elternbeirat) Petra Waimer, Weilerstr. 3, 78199 Bräunlingen, Tel./Fax 07654/77520

 

Projekt: „Eltern als Mediator- Gewaltprävention in Familie und Schule“

Eltern wurden durch Experten zu sogenannten „Elternmediatoren“ ausgebildet. Sie sollten Eltern im Schulalltag beraten, wenn es „Verständigungsschwierigkeiten“ zwischen Eltern, Lehrern und Schülern gibt. Dies soll auf eine wertschätzende Art und Weise für alle Beteiligten geschehen. Fortbildung in gewaltfreier Kommunikation. Es sind Lehrer-Eltern-Teams entstanden, sowie ein Erziehungsforum zu aktuellen Themen.

 

 

5. GHWRS Steinäckerschule
Schulstr. 1-3, 72411 Bodelshausen, Tel./Fax07471/975338, 07471/975347
poststelle@ghwrs-bodelshausen.tue.schule.bwl.de

 

Projekt: „Qualifizierung von Eltern, die später ein Coaching von Eltern und Schülern übernehmen sollen“



6. GS Anne-Frank-Schule

Wilmersdorferstr. 19, 79110 Freiburg, Tel./Fax 0761/201-7508,0761/7586
sekretariat.afsvn@freiburger-schulen.bwl.de oder www.afs-fr.fr.schule-bw.de

Elterntreffs für Eltern mit Migrationshintergrund

 

Projekt: „Außersprachliche Begegnung für Eltern und Kinder im Stockkampf“


Grundschulklassen und deren Eltern wurden von einer externen Fachkraft im Stockkampf ausgebildet. Die Sportlehrer assistierten und sollten später eine Multiplikatorenfunktion übernehmen. Kinder und Eltern lernten gemeinsam eine „neue“ Sprache. Dies schuf eine neue Kommunikationsgrundlage, vor allem für Eltern und Kinder, die wenig kommunizieren können.

 

 

7. GS Wilhelmsschule
Oberstdorferstr. 22, 70327 Stuttgart, Tel./Fax 0711/334632, 0711/334104
poststelle@s-wilhelms-untert.schule.bwl.de oder sibermel@gmx.de

 

Projekt: „Elternschule-ausländische Mütter lernen die Schule kennen-Themenbausteine werden erarbeitet“

Eltern trafen sich, um gemeinsam über Schule und weitere Themen zu sprechen. Es fanden auch gemeinsame Aktionen statt. 

 

 

8. GHWRS Thaddäus-Rinderle-Schule
Krichelnweg 3, 79219 Staufen, Tel./Fax 07633/95814-0, 07633/95814-20
trs@ghs.staufen.schule.bwl.de

 

Projekt: „Hilfen für Eltern mit besonders auffälligen Kindern-Kommunikationsformen einüben“

In den Klassen wurde eine „Feedbackkultur“ eingeübt und dies sollte sich im Elternhaus fortsetzen. Deshalb wurden Eltern in Kommunikationsformen geschult, damit sie z.B. bei Elternabenden entsprechend reagieren und agieren können. 

  


9. Schule für Erziehungshilfe

Rudolf-Leski-Schule, Sophienpflege Hägnach 3, 72074 Tübingen, Tel./Fax 07071/883140, 07071/883150
schulleitung@rudolf-leski-schule.de

 

Projekt: „Elternschule-Kommunikation mit Elterngruppen Männer/Frauen

Die Leski-Schule ist eine Schule für Erziehungshilfe in freier Trägerschaft. Die Ursachen und Probleme von Leistungsdefiziten und Verhaltensauffälligkeiten der Schüler liegen nicht selten in den Strukturen und Abläufen des familiären Umfelds. Deshalb hat der Aufbau einer „Elterngruppe an der Rudolf-Leski-Schule“ begonnen. Gemeinsame Themenabende fanden statt.

 

 

10. Förderschule Bohrain
Gustav-Rau-Str. 10, 75173 Pforzheim, Tel./Fax 07231/392259
schule@bohrainschule.pf.schule-bw.de

 

Projekt: „Elternschule-Sprachhandeln (Alltagssituationen)-Kompetenz der Eltern stärken“

Einmal wöchentlich wurde über den Elternbeirat am Vormittag ein offenes Elterncafe angeboten. Es gab parallel dazu eine Kinderbetreuung durch Schüler der Hauptschule. Es wurden „Alltagsthemen“ und Sorgen und Nöte der beteiligten Mütter und Väter in zwangloser Atmosphäre besprochen. Die Eltern sollten in ihrer Fähigkeit des konkreten „Sprachhandelns im Alltag“ gestärkt werden. Gleichzeitig wurden durch die Lehrer niederschwellige Angebote, wie z.B. ein Büchertisch zu Weihnachten gemacht. Dem Elternbeirat stand eine Sozialpädagogin zur Seite und einmal monatlich kam eine Psychologin und berät unter anderem auch in Fragen zur Erziehung.